Im Bereich der Parkeisenbahn befindet sich ein kleiner Bunker, der gebaut wurde, um den AW-Arbeitern Schutz zu bieten.

Blick von der Gasschleuse in den Aufenthaltsraum des Bunkers

Der Bunker auf dem Lokpark-Gelände ist ein sogenannter "Hume Splitterschutzstollen"; zwei dieser Röhrenbunker befanden sich auf dem Gelände des Ausbesserungswerks. Dazu gab es noch an verschiedenen Stellen offene Splitterschutzgräben zum Schutz der Arbeiter bei Luftangriffen.

Grundriß des Bunkers

Der Stollen hat eine Gesamtlänge von 17,50 m, die Höhe innen beträgt in der Mitte 1,90 m, der Gesamtdurchmesser der "Röhre" ist ca. 2,20 m. Über die Eingangstreppe gelangt man ca. 2,40 m unter die Erde. Es handelt sich bei diesem Stollen um keinen Bunker im eigentlichen Sinne. Er würde keinem direkten Luftangriff standhalten. Es ist vielmehr ein Splitterschutzraum. Die dünnen Betonwände, es handelt sich hierbei um Röhren einer Kanalisation, und die nur geringe Erdabdeckung von ca. 70 cm hätten keinem direkten Treffer standgehalten.

Seitenriß des Bunkers
Die Bunkerröhre verfügt am Ende über eine Notausstiegsluke sowie eine Gasschleuse im vorderen Bereich. Zusätzlich befanden sich noch Torftoiletten, Waschplätze, und Überdruckpumpen mit den dazugehörigen Ventilen im Bunker, um die Anlage Gasdicht zu bekommen. Das noch vorhandene Typenschild der Pumpe in unserem Bunker trägt das Baujahr 1939.

31. Dez 2018: Silvesterparty